Qualität seit 1869
Spiralwickelanlagen
Das Wickeln von Rohren und Hülsen ist eine sehr alte Technik und wurde schon vor hunderten von Jahren zum Wickeln von Patronenhülsen und Feuerwerkshülsen verwendet. Damals und bis heute findet man Hülsen, die einfach aus einem Papierbogen um einen Holzstab gewickelt wurden und an der der Überlappung verklebt sind.
Vor mehr als hundert Jahren wurde die erste Wickelmaschine, die auf diesem einfachen Prinzip beruhte, entwickelt. Da diese sogenannten Parallelwickelmaschinen, die intermittierend arbeiten, für viele potentielle Anwendungen zu langsam waren, wurde nach einem kontinuierlichen Produktionsprozess gesucht, der ähnlich einem Extruder in der Plastikindustrie oder einem Düsentriebwerk in der Luftfahrt arbeiten könnte. Der Hauptvorteil der neuen Methode würde sein, dass man praktisch endlose Rohre herstellen könnte und diese den Vorteil haben würden, dass sie perfekt rund sind. Die Langrohre würden dann einfach für die entsprechende Anwendung abgeschnitten.
Diese neue Lösung wird ‚Spiralwickeln’ genannt. Guschky & Tönnesmann produziert diese Maschinen seit den 50-ziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Guschky & Tönnesmann hat seitdem weit mehr als 1000 Linien weltweit installiert. Diese Produktionslinien stellen in allen Industriebereichen Produkte her, die für die jeweilige Anwendung angepasst sind.
Kleine Hülsen mit Durchmessern von wenigen Millimetern bis zu großen Tonnen kann man auf Spiralwickelmaschinen herstellen. Es gibt Hülsen, die nur aus einem oder zwei Papierstreifen gewickelt sind, als auch Rohre, die bis zu 25 mm Wandstärke haben und aus bis zu 40 Streifen bestehen.
Der Durchmesserbereich unserer bisher gebauten Maschinen ist von 5 mm bis zu 1,5 m.
Die Abschnittlänge kann bei 9 mm beginnen, wie zum Beispiel bei Klebebandringen üblich, und bis zu 12 Metern für Wickelkerne in Papierfabriken reichen.